Anklage gegen Winterkorn und weitere Personen

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen Martin Winterkorn und vier weitere Personen im Zusammenhang mit dem „Dieselskandal“ erhoben. Die Vorwürfe lauten unter anderem auf schweren Betrug und Untreue.

 

Stets hat die Volkswagen AG (VW) behauptet, die Dieselaffäre sei nur das Werk einiger Ingenieure. Nun ist unter anderem der ehemalige Vorstandschef Martin Winterkorn angeklagt worden. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Braunschweig wird unter anderem darauf gestützt, dass Herr Winterkorn schon früher von der Manipulationssuoftware gewusst habe, als er und VW stets beteuert haben, wie bspw. der Spiegel https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/martin-winterkorn-vw-und-die-legende-von-den-einzeltaetern-a-1262995.html berichtet.

 

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/volkswagen-anklage-schaden-milliarden-1.4413036 geht die Staatsanwaltschaft Braunschweig dabei davon aus, dass die getäuschten (betrogenen) Autokäufer hierbei um 78 Milliarden Euro geschädigt wurden.

 

Aus Sicht geschädigter Autokäufer ist die Anklage positiv zu werten, da sich so noch besser begründen lässt, dass der Vorstand der VW AG Kenntnis von den Manipulationen hatte.

 

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Hinsichtlich der Frage der Verjährung etwaiger Ansprüche verweisen wir auf unseren ausführlichen Artikel zu diesem Thema. Quintessenz: praktisch alle Autokäufer haben auch 2019 noch gute Chancen ihre Rechte geltend zu machen https://anwalt-abgasskandal.eu/blog-post/update-dieselskandal-wann-verjaehren-ansprueche/.

 

 

 

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